Inga Probst
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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Projekt: Durchs Schlüsselloch. Literarische Einblicke in (post-) sozialistische Räume bürgerlicher Selbstbehauptung
Projektgruppe: Spielplätze der Verweigerung

Kurzvita

Geb. 1979 in Herford/NRW. 2000–2006 Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik und Anglistik an der Universität Bielefeld, seit 2007 Promotion an der Universität Leipzig/Internationaler Promotionsstudiengang "Transnationalisierung und Regionalisierung vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart" über die Geopoetik postindustrieller Landschaften in der deutschsprachigen Literatur. 2008–2011 Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung des Freistaates Sachsen. Seit 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am GWZO in der Projektgruppe "Spielplätze der Verweigerung".

Arbeitsschwerpunkte

  • Neue und Neueste deutschsprachige Literatur im ostmitteleuropäischen Vergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft
  • 'Arbeit' als (literarisches) Narrativ
  • In//Offizielle Literatur der DDR
  • Literarische Grenz- und Kontaktzonen, Literarische Landschaftskonzeptionen
  • Literarische Geschlechterinszenierungen, Gender-Theorie und feministische Literaturwissenschaft

Aktuelles/Veranstaltungen

  • Blockseminar für Masterstudierende: "Jan Faktors Roman 'Georgs Sorgen um die Vergangenheit' als 'transkultureller Familienroman' vom 21.-22.11.2013 an der J.E. Purkyne-Universität Ústí nad Labem, Tschechische Republik.
  • Vortrag: "'Nur Idioten arbeiten'. Arbeit(slosigkeit) als Schelmenerzählung" im Rahmen der Fachtagung "Repräsentationen der Arbeit. Neue Perspektiven auf die Gewerkschaftsgeschichte IV" vom 07.-08.11.2013 in Düsseldorf.
  • Workshop: "Arbeit und/als Narration. Eine methodologische Werkstatt" vom 14.-15.06.2013 an der Universität Leipzig in Kooperation mit dem GWZO sowie FRAGES Leipzig und gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.
  • Gastvortrag/Seminar: "Die 'Osterweiterung der deutschsprachigen Literatur'. Aktuelle Tendenzen trans- und interkultureller Literatur am Beispiel Jan Faktors" vom 13.-14.05.2013 an der Aristoteles-Universität Thessaloniki, Griechenland. 

Projekt-Präsentation: "Nacktheit und Maskerade. Somatische Ikonographie gegenwärtiger Protestbewegungen" am Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (FRAGES) der Universität Leipzig (14.11.2012).Vortrag: " 'Rodina' / 'Familie' / 'Mischpoke' - Jan Faktors Familiennarrativ zwischen Prager Text und 'Migrationsliteratur' " im Rahmen der Tagung "National - postnational - transnational? Neuere Perspektiven auf die deutschsprachige Gegenwartsliteratur aus Mittel- und Osteuropa" vom 10.05.2012-13.05.2012 in Ústí nad Labem, Tschechische Republik.Konzeptionierung und Organisation (mit Prof. Dr. Ilse Nagelschmidt und M.A. Torsten Erdbrügger) der Tagung "Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit und Arbeitskulturen in medialer Reflexion" vom 30.05.-01.06.2012 an der Universität Leipzig in Kooperation mit dem GWZO und gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung.
Exkursion/Seminar: „Prager Spurensuche: Prager deutsche Literatur in Deutschland und Europa" im Rahmen der DAAD-Kooperation der Universität Leipzig mit der Karls-Universität Prag vom 24.10.2011-27.10.2011 in Prag, Tschechische Republik.Vortrag: "'Was aber sollte werden, als die Tagebaue sich selbst überlassen wurden, als die Uranhalden zu Bundesgartenschauen wurden, der Arbeitsplatz ein Privileg.' Bilder vakanter Landschaft in Volker Brauns Machwerk oder Das Schichtbuch des Flick von Lauchhammer" im Rahmen der Tagung "Miasta i maszyny: technika – migracja – awangarda (Migration, Multikulturalität und Avantgarde in den Industriekulturen)" vom 29.09.2011-02.10.2011 in Łódź, Polen.Vortrag: "Voyage Sentimental. Deutschlandreise und polnische Flanerie bei Andrzej Stasiuk und Stephan Wackwitz" im Rahmen des Kongresses „Sprachen und Kulturen in (Inter)Aktion" vom 25.05.-28.05.2011 in Thessaloniki, Griechenland.

Publikationen

Herausgeberschaft

  • Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit - Arbeitskulturen in medialer Reflexion. Hg. v. Torsten Erdbrügger, Ilse Nagelschmidt, Inga Probst. Berlin 2013.
  • Geschlechtergedächtnisse. Gender-Konstellationen und Erinnerungsmuster in Literatur und Film der Gegenwart. Hg. v. Ilse Nagelschmidt, Torsten Erdbrügger, Inga Probst. Berlin 2010.

Aufsätze

  • "Mein Name ist Georg" - Zur Subjektinszenierung im Werk Jan Faktors. In: Konturen der Subjektivität in den Literaturen Ostmitteleuropas im 20. und 21. Jahrhundert. Hg. v. Valéria Lengyel. Hildesheim 2013, S. 159-182.
  • Voyage sentimental. Deutschlandreise und polnische Flanerie bei Andrzej Stasiuk und Stephan Wackwitz. In: Sprachen und Kulturen in (Inter)Aktion. Hg. v. Simela Delianidou u. Elke Sturm-Trigonakis. Frankfurt/M. 2013, S. 199-210.
  • Ganz unten. Wolfgang Hilbigs Schreibstrategien des Untergrunds. In: Unter der Stadt. Subversive Ästhetiken in Ostmitteleuropa. Hg. v. Mónika Dózsai, Alfrun Kliems u. Darina Poláková (in Vorbereitung).
  • Überwindet Arbeit alles oder wird sie überwunden? Narrative der Arbeit - aktuelle Forschungsperspektiven eines virulenten Themas. In: Omnia vincit labor? Narrative der Arbeit - Arbeitskulturen in medialer Reflexion. Hg. v. T. Erdbrügger, I. Nagelschmidt, I. Probst. Berlin 2013, S. 17-47.
  • 'Rodina' / 'Familie' / 'Mischpoke' oder Georgs Sorgen um die multikulturelle Familienerinnerung. In: Aussiger Beiträge 6/2012, S. 177-192.
  • Vertiko und Blümchenvorhang. Jan Faktors literarische Einblicke in 'verkehrte' Räume bürgerlichen Rückzugs. In: Mitropa 2012, S. 37-41. 
  • Landschaften abwesender Arbeit in Volker Brauns "Machwerk oder Das Schichtbuch des Flick von Lauchhammer". In: Industriekulturen: Literatur, Kunst und Gesellschaft. Hg. v. Marcin Gołaszewski und Kalina Kupczynska. Frankfurt/M. u.a. 2012, S. 239-255.
  • Auf märkischem Sand gebaut. Jenny Erpenbecks "Heimsuchung" zwischen verorteter und verkörperter Erinnerung. In: Geschlechtergedächtnisse. Gender-Konstellationen und Erinnerungsmuster in Literatur und Film der Gegenwart. Hg. v. Ilse Nagelschmidt, Torsten Erdbrügger, Inga Probst. Berlin 2010, S. 67-89.