3-Forschung.png

Forschungscluster

Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) fördert seit 2008 das Forschungsprogramm des GWZO, das in vier Forschungscluster mit mehreren Projektgruppen unterteilt ist. Die Projektgruppen orientieren sich gleichzeitig in ihrer Arbeit an den forschungsleitenden Perspektiven des GWZO.

Forschungsprogramm 2014-2019

Cluster I.    "Ausweitung und Verdichtung" – Ostmitteleuropa im früheren Mittelalter
Cluster II.   Kunst und Repräsentation (im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, 13.–18. Jahrhundert)
Cluster III. Gesellschaftliche Ordnungsentwürfe
Cluster IV. Transnationalisierung und kulturelle Identitäten

Cluster I: "Ausweitung und Verdichtung – Ostmitteleuropa im früheren Mittel­alter
| drei Projektgruppen, Kurztitel: "Donau", "Elbmarken", "Usus aquarum"

Die beiden Leitbegriffe dieses Clusters hat Werner Conze in seinem grundlegenden Ostmitteleuropa-Buch (publiziert 1992) zur Kennzeichnung der Wirkung des hoch­mittel­alterlichen Landesausbaus benutzt, doch eignen sie sich auch für die Charak­terisierung der allgemeinen politisch-kulturellen und sozio-ökonomischen Ent­wicklung der Großregion seit ihren frühesten Anfängen am Übergang von der Antike zum Mittelalter. Sie wird beispielhaft durch zwei wesentliche Elemente veranschaulicht: Christianisierung und Handel. Diese beiden Faktoren sowie der Landesausbau mit dem Fokus auf der Nutzung des Wassers bestimmen die Themen dreier Projektgruppen, in denen nach der im GWZO bewährten Zusammensetzung jeweils Historiker und Archäologen vertreten sind und durch die Mitwirkung eines Linguisten (Namenkundlers) ergänzt werden. Alle drei Projekt­gruppen knüpfen an bereits erfolgreich durchgeführte Arbeitsvorhaben der Jahre 2008 - 2013 an und nutzen die durch sie gewonnenen Erfahrungen und Forschungsergebnisse, setzen aber zugleich auch neue Akzente: Eine Projektgruppe orientiert sich an der Donauregion, der Schwerpunkt liegt aber auf der Frage nach den Anfängen des Christentums nicht wie bisher üblich im Rahmen der Karantanen­mission oder der Mission der Slavenapostel Kyrill und Method, sondern im Zusammenhang der Umbrüche am Ende der römischen Zivilisation. Nicht die Mission von außen, sondern die Kontinuität und Spätwirkung lokaler christlicher Gemeinden stehen demnach am Anfang der Verbreitung des Christentums, dessen immense Wirkung auf die spätere Stabilisierung von Fürstenherrschaften und mittelalterlichen nationes unbestritten ist. Eine zweite Projektgruppe knüpft in gewisser Weise an die in der vorangegangenen Förderperiode durchgeführten Forschungen zu mittel­alterlichen Grenzregionen an, besonders an die zu den Červenischen Burgen im heutigen Ostpolen bzw. in der Westukraine. Die letztlich auf Initiative des GWZO zurückgehenden wissenschaftlichen Aktivitäten in dieser Region haben unter anderem dazu geführt, dass ein archäologischer Fund aus Czermno (das ist eine der Červenischen Burgen) in Polen zum "Fund des Jahres" (2011) gewählt wurde, und dass auf Initiative eines polnischen Mitarbeiters des GWZO in Polen ein paralleles, hauptsächlich auf Ausgrabungen abzielendes, Projekt im Umfang von 1 Mio. Złoty gefördert wird. Da die mittelalterliche Situation in Czermno ganz wesentlich durch den Handel geprägt war, wird der Platz in den neuen Forschungen als Etappenort in dem Fernhandel verstanden, der nach Westen hin die Elbmarken und den böhmischen Zentralmarkt Prag betraf. Hier bietet sich der vor einigen Jahren entdeckte Silberschatzfund von Cortnitz als Ausgangsobjekt nicht nur für Unter­suchungen zur Reichweite und zum Funktionieren des Fernhandels an, sondern auch zur Thematisierung dynastischer Verbindungen in Form von Heiratsbezie­hungen über größere Entfernungen hinweg. Schließlich wird die Gewässernutzung, die am GWZO bisher exemplarisch an Mühlen in Böhmen unter­sucht wurde, in ihrer flächendeckenden Anwendung entlang der Oder im hohen Mittelalter unter­sucht. Der mit dem Schlagwort "Usus aquarum" verbundene Schwerpunkt, dessen Aktualität bis in die Gegenwart reicht, wird das Forschungsprogramm des GWZO auch noch überdas Jahr 2019 hinaus bereichern.

Cluster II: Kunst und Repräsentation (im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit)
| zwei Projektgruppen, Kurztitel: "Höfe des Klerus", "Bellum, commercia et artes"

Unter dem Begriff der "Repräsentation" erfasst Cluster II die Ausgestaltung sozio­kultureller Handlungsräume von Eliten unter Berücksichtigung der jeweiligen gesellschaftlich-politi­schen Vorstellungen und der Kommunikationsmöglichkeiten, die im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit zur Verfügung standen. Dabei spielt die "Kunst" eine besondere Rolle, und zwar in der Vielfalt ihrer Gattungen von Städtebau und Architektur über die bildende Kunst bis zu angewandter Kunst (Kunsthand­werk). Denn visuelle Medien, Praxis und Techniken waren in politische und gesellschaftliche Aushandlungs­prozesse bzw. festliche, rituelle und liturgische Handlungen eingebunden und ge­stal­teten diese mit. In diesem Sinne standen die einzelnen Werke nicht für sich, sondern waren aufeinander bezogen und prägten räumliche Ordnungen. In den öffent­lichen Räumen wirkten sie mit unterschiedlicher Intensität hinein. Was das Cluster auszeichnet, ist ein weit gespannter zeitlicher Rahmen, der es erlaubt, Kontinuitäten und Brüche in der Praxis reprä­senta­tiver Handlungen aufzuzeigen. Das Cluster basiert methodisch und inhaltlich auf den Leistungen und Erfahrungen bereits zuvor am GWZO durchgeführter Projekte (zu den Metropolen Ostmittel­europas, zur Jagiellonen-Dynastie sowie zur höfischen Kultur), die sich mit Fragen der königlichen und der bürgerlichen Kultur befassten, setzt aber andere Akzente. Eine Projektgruppe untersucht Re­prä­sen­tations­verhalten und -formen geistlicher und weltlicher Eliten vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des konfessionellen Zeitalters. Da die ostmitteleuropäischen Länder nicht von einer alle Bereiche der Gesellschaft durchdringenden Königsmacht geprägt waren, ist die Bedeutung von geistlichen Fürsten und Magnaten kaum zu überschätzen. Dies drückte sich in einem spezifischen Repräsentations­verhalten aus, das bisher ganz unzureichend untersucht ist, vor allem aus übergreifender Perspektive und in der jeweiligen Ver­netzung. Das Untersuchungsfeld der zweiten Projekt­gruppe ist geografisch durch den Ostseeraum und zeitlich durch die Dauer der nordischen Kriege (1554–1721) definiert. Diese militärischen Konflikte werden, ohne ihre zerstörerische Wirkung auszuklammern, als Motor gesellschaftlicher Modernisierungsprozesse aufgefasst. Ihr kulturelles wie wirtschaftliches Entwicklungs­poten­zial lässt sich besonders an dem Aufstieg mittelgroßer Handelsstädte im baltischen Raum ablesen. Auf die Re­präsentationspraxis der dortigen politischen und ökonomischen Eliten, eng ver­knüpft mit Handel und Städtebau, konzentriert sich die Untersuchung.

Cluster III: Gesellschaftliche Ordnungsentwürfe
|
drei Projektgruppen, Kurztitel: "Ländliche Gesellschaften", "Utopische Gemeinschaften", "Verrechtlichungsprozesse"

Das Cluster bildet den programmatischen Rahmen für Projektgruppen, die sich in verschie­de­nen Epochen und anhand unterschiedlicher Themenfelder, aber unter kompatiblen Fragestel­lun­gen mit Entwicklungslinien gesellschaftlicher Organi­sations- und Ordnungsentwürfe be­schäf­tigen. Das thematische Spektrum reicht von Wandlungsprozessen und Auseinander­set­zun­gen um Gestaltungsmöglichkeiten und Normen des Zusammenlebens in ländlichen Gesellschaften der Frühneuzeit über die Bedeutung der bewaffneten Konflikte im östlichen Europa für die seit ca. 1850 voranschreitende Verrechtlichung der internationalen Bezie­hungen in Form des Völker­rechts bis zu utopischen Modellen idealer Gemeinschaften, ihren Realisierungsversuchen und ihrem Nachleben im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert. Die drei diesen Themenfeldern gewidmeten Projektgruppen schlagen damit einen großen Bogen von lokalen Entwürfen ruraler Prägung mit eng begrenztem Geltungsanspruch bis zu universalen Visionen urbaner Provenienz, die – zumindest per­spek­tivisch – der Menschheit als Ganzes zu Gute kommen sollten. Bei aller thematischen Vielfalt sind die Projektgruppen durch ihr zentrales Interesse an verschiedenen Aspekten der Bemü­hungen um gesellschaftlichen Fortschritt und letztlich um die Generierung eines „Neuen Men­schen“ miteinander verbunden, sowie naturgemäß durch das Interesse an dem Anteil Ostmitteleuro­pas an den Entwicklungen. Im Forschungspro­gramm des GWZO eröffnen sie neue Arbeits­felder, bauen aber zum Teil thematisch und methodisch auf früheren Projekten auf und ordnen sich den forschungsleitenden Perspektiven des GWZO zu. Insbesondere Perspektive II "Bedingtheiten und Potenziale von Modernisierungs­prozessen" wird durch das Cluster neu akzentuiert. Zwei Projektgruppen sind personal durch Ko-Projekt­leitung und Mitarbeit besonders eng miteinander verzahnt.

Cluster IV: Transnationalisierung und kulturelle Identitäten
|drei Projektgruppen, Kurztitel: "Geschichte bauen", "Kulturelle Ikonen", "Transnationale Zeitgeschichte"

Untersuchungen über den langen Zeitraum vom 19. bis zum 21. Jahrhundert zählen seit Jahren zu den inhaltlichen Schwerpunkten des GWZO. In dem Forschungsprogramm für die Jahre 2014–2019 schlägt sich dies darin nieder, dass dieses Themenfeld in gleich zwei Clustern verankert ist. Auf das international ge­wach­sene Interesse an der jüngeren Zeitgeschichte Ostmitteleuropas wird in Cluster IV reagiert, wo drei Projektgruppen zusammengebunden werden, die zum einen auf den während der letzten Jahre in unter­schiedlichen Projekt­konstellationen realisierten Forschungen zur Transnationalisierungs­geschichte der Region basieren. Zum anderen werden mit spezifischen temporären Zuschnitten neue Forschungs­felder erschlossen, die auf die Beantwortung von Fragen kultureller Identitäten mit den Instrumentarien der Kunst- und Literaturgeschichte sowie der Geschichts­wissenschaften zielen. Eine Projektgruppe nähert sich dem Epochenzusammenhang und der ihm inhärenten Selbst-Historisierung über die Architekturgeschichte und Archäologie. Die Forschungen zu den kulturellen Ikonen in einer zweiten Projektgruppe spüren einer kulturellen Konvergenz in den ostmittel­europäischen Gesellschaften nach. Die Forschungen der dritten Projektgruppe verlängern die in der Arbeitspraxis ein­geführten Dimensionen einer transnationalen Geschichte in die Zeitgeschichte Ost­mitteleuropas nach 1945. Sie bestimmen die Arbeit an einem Handbuch, in dem erstmals für die Region der Zusammenhang des "langen 20. Jahrhunderts" von der ersten zur zweiten Globalisierungswelle erfasst wird. Die beiden letztgenannten Projektgruppen arbeiten sehr eng im Bereich der transnationalen Grenz­überschreitungen in Kultur und Kulturpolitik zusammen. Über den gemeinsamen Ausgangspunkt der Romantik kooperieren die ersten beiden Projektgruppen und stehen mit dem Fokus auf Vergangen­heitsvisionen zugleich in einem komple­mentären Verhältnis zum Vorhaben "Utopische Gemeinschaften" in Cluster III.

Forschungsprogramm 2008-2013

Cluster I.     Grenzen, Grenzregionen, Grenzüberschreitungen
Cluster II.   Kunst, Konfession, Repräsentation
Cluster III. Ethnische Vielfalt und multinationale Imperien
Cluster IV.  Nationalisierung, Transnationalisierung, kulturelle Identität

  gwzo-pfeil  zu den Projektgruppen (2008-2013)

 

Cluster I. Grenzen, Grenzregionen, Grenzüberschreitungen

Die in diesem Cluster angesiedelten Projektgruppen beschäftigen sich mit Phänomenen der Grenzbildung und -überschreitung sowie mit den in diesen Konstellationen zu beobachtenden Elementen des Kulturtransfers. Dabei wird die Donau als Kulturgrenze und als Kommunikationsstrang zwischen Mitteleuropa und dem Schwarzen Meer ebenso thematisiert wie einzelne Grenzregionen und deren Mittlerfunktion zwischen unterschiedlichen Kulturkreisen. In den Projektgruppen arbeiten Archäologen, Historiker, Kunsthistoriker und Philologen (Namenkundler) zusammen. Besonders hervorzuheben ist die starke Resonanz vor allem in Polen, die die Beschäftigung mit der ostpolnisch-russisch-ukrainischen Grenzregion der Červenischen Burgen im GWZO bewirkte.

Cluster II. Kunst, Konfession, Repräsentation

Die kunsthistorische Erforschung des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit bildet am GWZO traditionell einen starken Schwerpunkt. Dabei spielt die Herrschaftszeit der Jagiello­nen in den drei historischen "Kernländern" Ostmitteleuropas – Polen-Litauen, Böhmen und Ungarn – mit ihrem steigenden Bedarf an identitätsstiftenden Ausdrucksformen nicht nur an den fürstlichen Höfen, sondern auch in den Städten und Adelssitzen eine wichtige Rolle. Die am GWZO angesiedelten Forschungsprojekte zielen darauf ab, das künstlerische und kultu­relle Schaffen dieser Epoche unter Berücksichtigung der sozial- und wirtschaftsgeschicht­lichen sowie politischen und konfessionellen Hintergründe zu analysieren. Modernisierungs­ansätze entstanden gerade auch im Zusammenhang der Konfessionalisierung, zumal in Fra­gen der Koexistenz in den multikonfessionell geprägten Regionen Ostmitteleuropas. Es wird untersucht, wie die unterschiedlichen Akteure Differenz deuteten, und welche Modelle der Ko­existenz in der politischen, kirchlichen und alltäglichen Kommunikation über einen Zeit­raum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert entwickelt und praktiziert wurden.

Ausstellungsvorhaben

Am GWZO werden in Kooperation mit nationalen und internationalen Museumspartnern drei Ausstellungsvorhaben vorbereitet. Diese widmen sich bei jeweils unterschiedlichem Thema der Präsentation des vielfältigen Kunst- und Kulturtransfers und der wechselseitigen Beeinflussung in den inner- und überregionalen Beziehungen Ostmitteleuropas im jeweiligen gesellschaftlich-politischen, religiösen und wirtschaftlichen Kontext. Sie setzen damit die forschungsleitenden Perspektiven des GWZO um und übernehmen zudem Scharnierfunktion sowohl zwischen den im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit angesiedelten Forschungsprojekten als auch zwischen den einzelnen Disziplinen.

Cluster III. Ethnische Vielfalt und multinationale Imperien

Viel mehr als im Westen und in der Mitte Europas war die ethnische und nationale Vielfalt ein dominierender Faktor der historischen Entwicklung Ostmitteleuropas. Dabei konturierten und verfestigten sich vom späten Mittelalter bis in die Neuzeit parallel zu verschiedenen Ak­kul­tu­rationsprozessen ethnisch-kulturelle Identitäten auch unter den Bedingungen der sich neu formierenden, Ostmitteleuropa überlappenden Imperien der österreichischen Habsburger und türkisch-arabischen Osmanen, der russischen Romanovs, der schwedischen Vasas und schließlich der preußisch-deutschen Hohenzollern. Auch das sich aus dieser Kon­stellation er­gebende Spannungs- bzw. Anpassungsverhältnis zwischen Nation und Staat gehört zum For­schungsspektrum des GWZO, gegenwärtig in Form der Untersuchungen über die Rolle der Armenier in Ostmitteleuropa und über die direkte Wirkung und indirekte Nachwirkung der zeitweiligen Herrschaft der Osmanen über Teile Ostmitteleuropas.

Cluster IV. Nationalisierung, Transnationalisierung, kulturelle Identität

Die in der Neuzeit bis in die Gegenwart verorteten Untersuchungen am GWZO thematisieren Formen der Ausprägung identitärer Elemente in unterschiedlichen Bezugsgrößen. In ihrem breitesten Rahmen sind sie der Geschichte der Transnationalität der Region gewidmet und untersuchen die weltweite Verflechtung Ostmittel­europas. Für die Betrachtung inner- und überregionaler Kulturkontakte wurden Orte und Regionen mit unterschiedlichem Status ge­wählt, die aber jeweils als mehrsprachige Kommunikationsräume Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert gelten können. Auf dem Feld der rechtskulturellen Prägungen der Region werden seit 2009 Formen des Bodeneigentums, des Urheberrechts sowie der Eigentumsrechte in der Industrie in Ostmitteleuropa vergleichend betrachtet und dabei sozial-, kultur-, wirtschafts-, politik- und rechtsgeschichtliche Aspekte berücksichtigt. Als transnationales Identifikationsmuster in verschiedenen kulturell-politischen Kontexten erlebte "Slavizität", dieses in der er­sten Hälfte des 19. Jahrhunderts aufgekommene Identifikationsmuster, auch im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert seine Konjunkturen, die aus den Blickwinkeln verschiedener Disziplinen ana­ly­siert werden. Mit Untersuchungen zu Topographien und Inszenierungsweisen von Gegenöffentlichkeit in Literatur und Kunst Ostmitteleuropas werden schließlich ästhetische Strategien des "Underground" erforscht.