Institut für Grundlagen des Rechts

  Idee und Zielsetzungen
Beteiligte Lehrstühle
Institutsordnung
Kontakt
Impressum
  Vorträge
Veranstaltungen
  Partnerschaftsprojekte
Sommerakademie
"Academia Philos. Iuris"

Summerschool 2011
  Ausgewählte Publikationen
Schriftenreihe
  Aufgabe
Satzung
Beitragsordnung
Mitgliedschaft

© 2010 Jens Göb 




















 
Partnerschaftsprojekt der Universität Leipzig / Ljubljana
- Zielsetzung und Stand -

"Die staatliche Rechtsordnung vor den Herausforderungen durch Technisierung und Internationalisierung"

Die Universitäten Leipzig und Ljubljana (Slowenien) führen seit 2002 ein gemeinsames Projekt „Die staatliche Rechtsordnung vor den Herausforderungen durch Technisierung und Internationalisierung“ durch, das durch die beiden Lehrstühle der Juristenfakultät von Prof. Dr. Christoph Enders und Prof. Dr. Michael Kahlo und den Lehrstuhl der Pravna fakulteta von Prof. Dr. Janez Kranjc unter der Beteiligung von Prof. Dr. Damjan Korosec getragen wird. Das Projekt wird durch das Auswärtige Amt der Universität Leipzig unterstützt.

Unter dem Oberthema des länderübergreifenden Projekts fanden seit 2002 abwechselnd in Leipzig und Ljubljana gemeinsame akademische Veranstaltungen der Projektbetreuer insbesondere mit grundlegenderem rechtswissenschaftlichem Bezug statt, an denen deutsche und slowenische Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter/innen und Professoren sowie auf dem Gebiet der jeweiligen Veranstaltung besonders ausgewiesene Gastwissenschaftler/innen teilnahmen.

Die Zielstellung des Projekts besteht darin, Studierende und Wissenschaftler/innen aus beiden Ländern einander näher zu bringen, so dass beide Seiten Einblicke in die jeweils andere Rechtslage, Sichtweise und Methode gewinnen und wichtige Anstöße auch für die eigene Forschungstätigkeit erhalten können. Gerade angesichts der gewählten grundlagenbezogenen Rahmenthemen wurde wiederholt deutlich, dass strukturell ähnliche Konflikt- und Problemlagen in den beiden Ländern nicht nur aufgrund andersartiger rechtlicher Regelungen, sondern auch infolge unterschiedlicher Rechtskulturen und Mentalitäten in ganz verschiedener Weise behandelt und aufgelöst werden. Diesen Umstand anzuerkennen und unter gegenseitiger Achtung ungeachtet dieser Unterschiede zu einem wechselseitigen Verständnis zu gelangen, ist Aufgabe des Partnerschaftsprojekts im allgemeinen und jeder zugehörigen Veranstaltung im besonderen. Diesem Ziel zeigen sich die Beteiligten auf beiden Seiten dauerhaft verpflichtet.

Nicht nur in dieser fachlichen Hinsicht, sondern auch im Hinblick auf die kulturellen Hintergründe der beiden Länder findet ein Austausch statt. Zu jeder Veranstaltung gehört daher traditionell ein Rahmenprogramm, welches eine Führung der Gäste durch die jeweilige Stadt sowie Kurzexkursionen zu kulturhistorisch bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Leipziger bzw. Ljubljanaer Region umfasst.

Die bisherigen Veranstaltungen im Einzelnen:

  • SS 2002 (Leipzig):
    Seminar "Ethische und rechtliche Grundprobleme der Humangenetik und der Fortpflanzungsmedizin"
  • WS 2002/03 (Ljubljana):
    Kolloquium zum Thema "Verfassungsrechtliche Probleme der Biotechnologie und Fortpflanzungsmedizin" mit abschließendem Vortrag von Prof. Dr. Christoph Enders
  • WS 2003/04 (Ljubljana):
    Kolloquium auf Mitarbeiterebene "Die künftige Europäische Verfassung" mit Vorträgen von Wiss. Ass. Alexander Rädke, Wiss. Mit. Anja Schmidt und Wiss. Mit. Dr. Benno Zabel
  • SS 2004 (Leipzig):
    Seminar "Die Internationalisierung des Strafrechts in völker-, europa- und verfassungsrechtlicher Perspektive" mit Gastvorträgen von Prof. Dr. Stefan Kadelbach, LL.M. (Münster) und Wiss. Mit. Dr. Katrin Gierhake, LL.M. (Bonn)
  • SS 2005 (Ljubljana):
    Seminar "Das Toleranzgebot – Basis oder Selbstaufgabe der modernen Bürgergesellschaft?"
  • SS 2006 (Leipzig):
    Seminar "Das Gewaltverbot als Grundlage der Rechtsordnung"
  • SS 2007 (Ljubljana):
    Seminar "Der Bürger als 'Feind'? Rechtsphilosophische, verfassungs- und strafrechtliche Aspekte einer kontroversen Rechtsfigur"
  • SS 2008 (Leipzig):
    „Die Kunstfreiheit ‘im Medienzeitalter’ und der rechtliche Schutz kollidierender Interessen”