| Das Institut |
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Das Institut für Afrikanistik ist aus der über hundertjährigen wissenschaftlichen Beschäftigung mit Afrika in Leipzig hervorgegangen, die von Beginn an von Multidisziplinarität geprägt war. Auch heute wird "Afrikanistik" in Leipzig weit gefasst. Im Zuge der Einführung der gestuften Bachelor- und Masterstudiengänge in Deutschland betont Leipzig eine europäische Tradition der African Studies als Regionalwissenschaft, in denen keine einzelne Disziplin im Vordergrund steht, sondern das Zusammenspiel der Geistes- und Sozialwissenschaften. Leipzig konzentriert sich dabei auf drei Lehr- und Forschungsgebiete: • Afrikanische Sprachen und Literaturen Darüber hinaus bietet das Institut durch muttersprachliche Lektoren eine Sprachausbildung in zwei der großen afrikanischen Verkehrssprachen an - Kiswahili und Hausa. Studiengänge Das interdisziplinäre Sprektrum der Leipziger Afrikanistik spiegelt sich sowohl im Bachleor "Afrikastudien" wie auch im Master "African Studies". Das Institut bietet auch den internationalen MBA SEPT - Small Enterprise Promotion and Training an. Das Institut beteiligt sich an der strukturierten Doktorandenqualifikation in der Graduate School Global and Area Studies, die als Teil der Reaesearch Academy Leipzig am Centre for Area Studies (AS) angesiedelt ist. Internationale Kooperationen Die internationalen Kooperationen des Instituts schliessen die folgenden Universitäten ein: Addis Abeba (Äthiopien), Bordeaux (Frankreich), Dar es Salaam (Tanzania), Kopenhagen (Dänemark), Lissabon (Portugal), Neapel (Italien), Roskilde (Dänemark), Stellenbosch (Südafrika) und Yaoundé I (Kamerun). Studierende der African Studies haben die Möglichkeit, mit dem DAAD-gefördertern "Welcome to Africa"-Programm einen Studien- oder Forschungsaufenthalt bei einem unserer vier Partner in Afrika zu bestreiten. Forschung Prof. Dr. U. Engel ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs 1261 "Bruchzonen der Globalisierung", in dem seit 2006 (und noch bis 2015) über 50 Doktoranden und zwei Post-docs zu De- und Reterritorialisierungsprozessen in verschiedenen Weltregionen sowie ihren historischen und sozialwissenschaftlichen Erklärungen forschen. Ulf Engel ist auch Ko-Sprecher des gemeinsam mit der Universität Halle koordinierten DFG-Schwerpunktprogramms 1448 "Adaptation and Creativity in Africa: Technologies and Significations in the Production of (Dis-)Order" (siehe www.spp1448.de). Das SPP hat 2011 begonnen und läuft bis 2017. Publikationen Seit 1996 gibt das Institut die Occasional-Paper-Reihe "University of Leipzig Papers on Africa" (ULPA) mit fünf Unterreihen heraus. |




