1947-1951 Studium der Geschichte, Slawistik und Marxismus-Leninismus an der Universität Leipzig
Qualifikation
1967 Habilitation an der Universität Jena Titel der Arbeit: Zur Kritik der ideologisch-theoretischen Verschleierung des Todesproblems in der modernen christlichen Theologie.
1960 Promotion zum Dr. phil. am Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED Titel der Arbeit: Die Kritik der biblischen Geschichte durch D. F. Strauß und die moderne evangelische Theologie in Deutschland.
Akademische Karriere
1960-1967 Dozent für Historischen und Dialektischen Materialismus am Institut für Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
1967-1969 Professor mit Lehrauftrag für Historischen und Dialektischen Materialismus am Institut für Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universität Leipzig
1969-1974 ordentlicher Professor für Historischen und Dialektischen Materialismus am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universität Leipzig
1974-1990 ordentlicher Professor für Historischen und Dialektischen Materialismus an der Parteihochschule "Karl Marx" beim ZK der SED
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
Mitglied der gemeinsamen Kommission von Philosophen der UdSSR und DDR 1972-1990
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Medizin und Stomatologie beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen der DDR 1967-1974
Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat für Philosophie beim Ministerium für Hoch- und Fachschulwesen der DDR 1972-1974
Publikationen (Auswahl) ----------------------
(Hrsg.), Dialektischer und historischer Materialismus, 16. Aufl., Berlin 1989.
Die Religionskritik von David Friedrich Strauß (1808 bis 1874), in: DZfPh 10 (1962), S. 744-757.
Marxistisches Menschenbild und Medizin, Berlin 1968.
Einführung in Engel's Schrift "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie", 6. Aufl., Berlin 1989.
Zur Identität der Ostdeutschen, Berlin 2000.
Weitere Informationen ----------------------
1935-1943 Volksschule in Leipzig
1943-1946 Lehre als Landkartenzeichner bei Velhagen & Klasing
1946-1947 zweiter Vorbereitungslehrgang für das Hochschulstudium an der Volkshochschule
1948-1949 nebenberuflicher Dozent an der Vorstudienanstalt der Universität Leipzig
1949-1950 nebenamtlicher Assistent für Historischen und Dialektischen Materialismus an der Hochschule für Grafik und Buchkunst
1950-1951 Hilfsassistent am Franz-Mehring-Institut der Universität Leipzig mit Lehrauftrag für "Staat und Revolution"
1951 Lehrgang für Dozenten des Gesellschaftswissenschaftlichen Grundstudiums in Eberswalde
1951-1952 Dozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Pädagogischen Fakultät der Universität Leipzig
1952-1953 Dozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig
1953 Auftrag zum Aufbau des Instituts für Marxismus-Leninismus an der neugegründeten Hochschule für Binnenhandel Leipzig und Berufung als Hochschuldozent für Grundlagen des Marxismus-Leninismus
1953-1959 Direktor am Institut für Marxismus-Leninismus an der Hochschule für Binnenhandel Leipzig
1953-1959 Dozent am Institut für Marxismus-Leninismus der Hochschule für Binnenhandel Leipzig
1954-1957 Prorektor für den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule für Binnenhandel Leipzig
1958-1959 Erster Stellvertreter des Rektors der Hochschule für Binnenhandel Leipzig
1958-1959 Prorektor für das gesellschaftswissenschaftliche Grundstudium an der Hochschule für Binnenhandel Leipzig
1959 Verdienstmedaille der DDR, 1959 Ehrennadel der Karl-Marx-Universität
1959-1960 Dozent für Historischen und Dialektischen Materialismus an der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakultät der Technischen Hochschule Dresden
1969-1971 Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universität Leipzig, Fakultät für Gesellschaftswissenschaften
1971 Verleihung des Titels Dr. sc. phil. durch den Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universität Leipzig
1971-1974 Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universität Leipzig, Fakultät für Medizin
1990 Abberufung auf eigenen Antrag zum 01.06.1990 durch Minister für Bildung und Wissenschaft der DDR, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer
Referenzen und Quellen ----------------------
UAL, PA 3756; BArch, DR 3/13790; ergänzende eigene Angaben.
Art:Hans Steußloff
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Steussloff_2834
Datum: 23.05.2013