Siegel der Universität Leipzig
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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium

Prof. Dr. phil. habil. Hans Steu├čloff

Lebensdaten

geb. 10.03.1929 in Leipzig

Konfession: konfessionslos
PND: 10557209

Lebenslauf

Studium

  • 1947-1951 Studium der Geschichte, Slawistik und Marxismus-Leninismus an der Universit├Ąt Leipzig

Qualifikation

  • 1967 Habilitation an der Universit├Ąt Jena
    Titel der Arbeit: Zur Kritik der ideologisch-theoretischen Verschleierung des Todesproblems in der modernen christlichen Theologie.
  • 1960 Promotion zum Dr. phil. am Institut f├╝r Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED
    Titel der Arbeit: Die Kritik der biblischen Geschichte durch D. F. Strau├č und die moderne evangelische Theologie in Deutschland.

Akademische Karriere

  • 1960-1967 Dozent f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus am Institut f├╝r Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig
  • 1967-1969 Professor mit Lehrauftrag f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus am Institut f├╝r Marxismus-Leninismus der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig
  • 1969-1974 ordentlicher Professor f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus am Bereich Medizin der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig
  • 1974-1990 ordentlicher Professor f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus an der Parteihochschule "Karl Marx" beim ZK der SED

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Mitglied der gemeinsamen Kommission von Philosophen der UdSSR und DDR 1972-1990

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat f├╝r Medizin und Stomatologie beim Ministerium f├╝r Hoch- und Fachschulwesen der DDR 1967-1974
  • Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat f├╝r Philosophie beim Ministerium f├╝r Hoch- und Fachschulwesen der DDR 1972-1974

Publikationen (Auswahl)

  • (Hrsg.), Dialektischer und historischer Materialismus, 16. Aufl., Berlin 1989.
  • Die Religionskritik von David Friedrich Strau├č (1808 bis 1874), in: DZfPh 10 (1962), S. 744-757.
  • Marxistisches Menschenbild und Medizin, Berlin 1968.
  • Einf├╝hrung in Engel's Schrift "Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie", 6. Aufl., Berlin 1989.
  • Zur Identit├Ąt der Ostdeutschen, Berlin 2000.

Weitere Informationen

  • 1935-1943 Volksschule in Leipzig
  • 1943-1946 Lehre als Landkartenzeichner bei Velhagen & Klasing
  • 1946-1947 zweiter Vorbereitungslehrgang f├╝r das Hochschulstudium an der Volkshochschule
  • 1948-1949 nebenberuflicher Dozent an der Vorstudienanstalt der Universit├Ąt Leipzig
  • 1949-1950 nebenamtlicher Assistent f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus an der Hochschule f├╝r Grafik und Buchkunst
  • 1950-1951 Hilfsassistent am Franz-Mehring-Institut der Universit├Ąt Leipzig mit Lehrauftrag f├╝r "Staat und Revolution"
  • 1951 Lehrgang f├╝r Dozenten des Gesellschaftswissenschaftlichen Grundstudiums in Eberswalde
  • 1951-1952 Dozent f├╝r Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der P├Ądagogischen Fakult├Ąt der Universit├Ąt Leipzig
  • 1952-1953 Dozent f├╝r Grundlagen des Marxismus-Leninismus an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult├Ąt der Universit├Ąt Leipzig
  • 1953 Auftrag zum Aufbau des Instituts f├╝r Marxismus-Leninismus an der neugegr├╝ndeten Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig und Berufung als Hochschuldozent f├╝r Grundlagen des Marxismus-Leninismus
  • 1953-1959 Direktor am Institut f├╝r Marxismus-Leninismus an der Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig
  • 1953-1959 Dozent am Institut f├╝r Marxismus-Leninismus der Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig
  • 1954-1957 Prorektor f├╝r den wissenschaftlichen Nachwuchs an der Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig
  • 1958-1959 Erster Stellvertreter des Rektors der Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig
  • 1958-1959 Prorektor f├╝r das gesellschaftswissenschaftliche Grundstudium an der Hochschule f├╝r Binnenhandel Leipzig
  • 1959 Verdienstmedaille der DDR, 1959 Ehrennadel der Karl-Marx-Universit├Ąt
  • 1959-1960 Dozent f├╝r Historischen und Dialektischen Materialismus an der Gesellschaftswissenschaftlichen Fakult├Ąt der Technischen Hochschule Dresden
  • 1969-1971 Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig, Fakult├Ąt f├╝r Gesellschaftswissenschaften
  • 1971 Verleihung des Titels Dr. sc. phil. durch den Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig
  • 1971-1974 Mitglied im Wissenschaftlichen Rat der Karl-Marx-Universit├Ąt Leipzig, Fakult├Ąt f├╝r Medizin
  • 1990 Abberufung auf eigenen Antrag zum 01.06.1990 durch Minister f├╝r Bildung und Wissenschaft der DDR, Prof. Dr. Hans Joachim Meyer

Referenzen und Quellen

UAL, PA 3756; BArch, DR 3/13790; erg├Ąnzende eigene Angaben.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Hans Steu├čloff
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Steussloff_2834
Datum: 25.04.2014

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