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Professorenkatalog der Universität Leipzig | catalogus professorum lipsiensium

Prof. Dr. phil. Max Robitzsch

Lebensdaten

Universitätsarchiv Leipzig, N02138

Bildquelle: Universitätsarchiv Leipzig, N02138

geb. 02.11.1887 in Höxter
gest. 10.06.1952 in Leipzig
Konfession: evangelisch
PND: 116577584

Lebenslauf

Studium

  • 1906-1910 Studium: Mathematik und Naturwissenschaften in Jena, Berlin, Marburg und Bonn

Qualifikation

  • 1928 Habilitation f√ľr Meteorologie an der Universit√§t Berlin
    Titel der Arbeit: Verwertung der durch aerologische Versuche gewonnenen Feuchtigkeitsdaten zur Diagnose der jeweiligen atmosphärischen Zustände.
  • 1910 Promotion zum Dr. phil. in Physik an der Universit√§t Marburg
    Titel der Arbeit: Experimentelle Bestimmung des Verhältnisses cp:cv der specifischen Wärmen bei Kalium und Natriumdämpfen und daraus sich ergebende Schlussfolgerungen.

Akademische Karriere

  • 1928-1935 PD f√ľr Meteorologie an der Universit√§t Berlin
  • 1935-1943 planm√§√üiger au√üerordentlicher Professor f√ľr Meteorologie an der Universit√§t Berlin
  • 1950-1952 Professor mit Lehrstuhl f√ľr Meteorologie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Abteilung der Philosophischen Fakult√§t der Universit√§t Leipzig

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)

  • Ordentliches Mitglied der Internationalen Aerologischen Kommission 1935

Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)

  • Mitglied der NSDAP seit 1937

Publikationen (Auswahl)

  • Experimentelle Bestimmung des Verh√§ltnisses cp:cv der specifischen W√§rmen bei Kalium und Natriumd√§mpfen und daraus sich ergebende Schlussfolgerungen, Marburg 1910.
  • Die Beobachtungsmethode der deutschen Meteorologen, Berlin 1925.
  • Ausf√ľhrliche barometrische Reduktions- und H√∂hentafeln, Leipzig 1939.
  • Ausf√ľhrliche Tafeln zur Berechnung der Luftfeuchtigkeit, Leipzig 1941.

Weitere Informationen

  • 1910-14 Assistent a. Physikalischen Institut zu Marburg
  • 1912-14 parallel Leiter d. Geophysikalischen Instituts in Spitzbergen
  • 1914-21 Assistent am aeronautischen Observatorium Lindenberg
  • Erfinder d. Bimetallaktinogramms (1916) u. d. √Ąquivalenzthermometers (1928)
  • 1917-18 Kriegsdienst
  • 1921-27 Observator
  • 1935 Abteilungsleiter und Oberregierungsrat im Reichsamt f√ľr Wetterdienst Berlin
  • 1945-48 amerikanische sp√§ter russische Kriegsgefangenschaft
  • 1948 Abteilungsleiter u. stellvertretender Direktor a. Observatorium Lindenberg
  • Aerologische Arbiet v. allem auf d. Gebiet d. atmosph√§rischen Feuchtigkeitsmessung
  • Gr√ľnder d. Archivs f√ľr Polarforschung in Kiel
  • verheiratet m. Marie Robitzsch geb. Stracke, zwei Kinder

Referenzen zu anderen Projekten

Referenzen und Quellen

UAL, PA 1159.

Links

Empfohlene Zitierweise:
Art:Max Robitzsch
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Robitzsch_683
Datum: 01.09.2014

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