1951-1954 Fernstudium im Fach Mathematik in Ilmenau
1954-1957 Studium der Kunsterziehung an der Karl-Marx-Universität Leipzig
Qualifikation
1970 Promotion zum Dr. phil. in Kunstgeschichte an der Karl-Marx-Universität Leipzig Titel der Arbeit: Das Verhältnis von Leipziger Arbeitervereinen und Vereinen für Arbeiter zur bildenden Kunst in der Zeit von den Anfängen der Arbeiterbewegung bis 1933.
Akademische Karriere
1972-1982 Dozent für Kunstgeschichte an der Pädagogischen Hochschule Erfurt-Mühlhausen
1982-1988 Professor für Theorie der Gestaltung und Rezeption an der Pädagogischen Hochschule Erfurt
1988-1990 oProf für Kunstgeschichte an der Sektion für Kultur- und Kunstwissenschaften der Karl-Marx-Universität Leipzig
1991-1992 oProf für Kunstgeschichte an der Fakultät für Kultur-, Sprach- und Erziehungswissenschaften der Universität Leipzig
Weitere Mitgliedschaften (Auswahl)
Mitglied der NDPD 1957-1989
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Zum Menschenbild in der Malerei der 60er Jahre (unter bes. Berücksichtigung der Formgestalt), in: Wissenschaftliche Zeitschrift der KMU, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe, Bd. 33/H.1 (1984), S. 47-54.
Gerd Lindner u.a. (Mithrsg.), Die zweite Arche: Der Surrealismus und die tschechische Kunst 1925 bis 1945 (Ausstellungskatalog), Bad Frankenhausen 2001.
Landschaftsmalerei. Bild- und Leseheft für die Kunstbetrachtung, Berlin 1986 (8. Aufl.).
Gerd Lindner u.a. (Mithrsg.), Michel Henricot, Terra incognita (Ausstellungskatalog), Bad Frankenhausen 2000.
Gerd Lindner u.a. (Mithrsg.), Realism revisited - The Florence Academy of Art (Ausstellungskatalog), Bad Frankenhausen 2003.
Weitere Informationen ----------------------
1934-1939 Besuch der tschechischen Volksschule, 1939-1940 der deutschen Volksschule, 1940-1944 des deutschen Gymnasiums in Prag
1944-1945 Einberufung zum Reichsarbeitsdienst und zur Wehrmacht
1945-1946 in tschechischer Kriegsgefangenschaft
1946 Besuch der 10. Klasse am Gymnasium in Homberg (bei Kassel)
1946 Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft nach Rörshain (bei Kassel)
1946 Übersiedlung zur Familienzusammenführung nach Neudietendorf (bei Erfurt)
1948 Arbeit im Bereich Gärtnerei und Oberbau in Neudietendorf
1949 Neulehrerausbildung an der Pädagogischen Fachschule in Wilhelmsthal (bei Eisenach)
1950-1954 Neulehrer an der "Dr. Theodor-Neubauer-Oberschule" in Großbreitenbach
1957-1961 Fachlehrer für Kunsterziehung und Mathematik an der Leibniz-Oberschule in Schkeuditz
1961-1970 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kunsterziehung am Pädagogischen Institut "Dr. Theodor Neubauer" in Erfurt
1970-1972 Wissenschaftlicher Oberassistent an der Pädagogischen Hochschule "Dr. Theodor Neubauer" Erfurt/Mühlhausen
1970-1988 Leiter des Wissenschaftsbereichs Kunstgeschichte an der Pädagogischen Hochschule "Dr. Theodor Neubauer" Erfurt/Mühlhausen
Auszeichnungen: 1978 Verdienstmedaille der DDR, 1982 Vaterländischen Verdienstorden in Bronze
Topfstedt, Thomas/Zöllner, Frank, Kunstgeschichte, in: Ulrich von Hehl/Uwe John/Manfred Rudersdorf (Hrsg.), Geschichte der Universität Leipzig 1409-2009, Bd. 4, T. 1, Leipzig 2009, S. 218-234.
Art:Rudolf Karl Max Kober
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Kober_2502
Datum: 21.05.2013