geb. 16.03.1840 in Poschwitz gest. 11.12.1893 in Berlin Konfession: evangelisch PND: 118688944
Lebenslauf ----------------------
Studium
1859-1864 Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Jena und Leipzig
Qualifikation
1876 Promotion zum Dr. phil. in Sinologie an der Universität Leipzig Titel der Arbeit: Thai-kih-thu, des Tscheu-tsi Tafel des Urprinzipes, mit Tschu-hi's Commentare nach dem Hoh-pih-sing-li. Chinesisch mit mandschuischer und deutscher Übersetzung, Einleitung und Anmerkungen.
Akademische Karriere
1878-1889 aoProf für Ostasiatische Sprachen an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1889-1893 oProf für Ostasiatische Sprachen und Allgemeine Sprachwissenschaft an der Universität Berlin
Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Vereinigungen (Auswahl)
Mitglied der Königlich-Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig
Ordentliches Mitglied der Königlich-Preußischen Akademie der Wissenschaften zu Berlin 1889-1893
Publikationen (Auswahl) ----------------------
Chinesische Grammatik, Leipzig 1881.
Die Sprachwissenschaft. Ihre Aufgaben, Methoden und bisherigen Ergebnisse, Leipzig 1891.
Weitere Informationen ----------------------
1864-1878 Jurist im sächsischen Staatsdienst
Onkel des Dichters Börries Freiherr von Münchhausen
Wegbereiter der Sinologie
beschäftigte sich als einer der ersten im Rahmen der vergleichenden Sprachwissenschaft mit nicht-indogermanischen Sprachen
Art:Hans Georg Conon Gabelentz
in: Professorenkatalog der Universität Leipzig / Catalogus Professorum Lipsiensium,
Herausgegeben vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte,
Historisches Seminar der Universität Leipzig.
Link: http://www.uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Gabelentz_823
Datum: 24.05.2013